An die Sense, fertig, los!
Bezirksmähen in Pettenbach begeistert mit Tradition, Präzision und starken Leistungen
Pettenbach – Am Sonntag, dem 26. April 2026, wurde das Anwesen der Familie Gruber vlg. Halterbauer zum Treffpunkt für gelebte Landwirtschaftstradition. Beim Bezirksmähen stellten zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Können im Umgang mit der Sense unter Beweis und zeigten eindrucksvoll, dass dieses alte Handwerk auch heute noch fest in der Region verankert ist.
Das Sensenmähen, das vor allem beim Abmähen steiler Flächen nach wie vor eine wichtige Rolle spielt, erfordert nicht nur Kraft und Ausdauer, sondern auch viel Gefühl und Technik. Durch Wettbewerbe wie diesen wird das Wissen rund um die richtige Mähtechnik von der Landjugend aktiv an die nächste Generation weitergegeben.
Die Bewerbsteilnehmer mussten vorgegebene Grünland-Parzellen möglichst sauber und gleichmäßig abmähen. Die Flächen waren je nach Kategorie unterschiedlich groß: 5 x 5 Meter bei den Mädchen, 5 x 7 Meter in der Mädchen-Profi-Klasse, 7 x 7 Meter bei den Burschen sowie 10 x 10 Meter bei den Burschen-Profis. Die Einteilung in die jeweilige Klasse erfolgte anhand der Sensenlänge – ab 90 Zentimetern wurde in der Profiklasse gestartet.
Neben der reinen Mähzeit spielte vor allem die Qualität der Arbeit eine entscheidende Rolle. Kein Grashalm sollte stehen bleiben, und auch ungleichmäßige Schnitthöhen oder „Stufen“ im Gras führten zu Punkteabzügen. Präzision und Technik waren somit ebenso gefragt wie Schnelligkeit.
Durch das Programm führte Bernhard Huemer Kals von der Landjugend Bezirk Kirchdorf, der mit viel Engagement und Fachwissen für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Für die passende musikalische Umrahmung sorgten die „Knedlbeißa“ sowie die „Almtal Krainer“, während sich die jüngsten Besucher auf einer Hüpfburg austoben konnten.
Starke Leistungen in allen Klassen
Auch sportlich hatte das Bezirksmähen einiges zu bieten. In der Kinderwertung unter 11 Jahren sicherte sich Rapperstorfer Matthias (aus Pettenbach) den 1. Platz. Bei den Kindern über 11 Jahren setzte sich Ahamer Hanna (aus Vorchdorf) an die Spitze.
In der Mädchenwertung unter 18 Jahren gewann Rapperstorfer Barbara (Landjugend Pettenbach), während sich in der Kategorie über 18 Jahre Atzlinger Lara (Landjugend Pettenbach) den Sieg holte. In der Mädchen-Profi-Klasse ging der 1. Platz an Atzlinger Sophia (Landjugend Pettenbach).
Bei den Burschen unter 18 Jahren triumphierte Atzlinger Elias (Landjugend Pettenbach). In der Klasse der Burschen über 18 Jahre gewann Leitinger Franz (Landjugend Pettenbach). Den Sieg in der Burschen-Profi-Klasse sicherte sich Kirchweger Gabriel (Landjugend Molln).
Ein großer Dank gilt der Landjugend Pettenbach für die Organisation und Austragung dieses gelungenen Bezirksbewerbs. Ebenso gebührt den Zeitnehmerinnen und Zeitnehmern sowie den Jurymitgliedern Anerkennung für ihren Einsatz. Besonderer Dank wurde Oberjury Christian Rapperstorfer ausgesprochen, der für einen fairen und reibungslosen Ablauf sorgte. Nicht zuletzt stellte die Familie Gruber mit ihrem Hof den idealen Austragungsort zur Verfügung.
Das Bezirksmähen in Pettenbach zeigte einmal mehr: Tradition lebt – und sie verbindet Generationen.